Unsichtbare und Sichtbare Grenzen 

Bistrica ob Sotli & Kumrovec 

by Antonia Prill

Es ist Freitag, 16:00 Uhr, und ich beobachte vom Rücksitz des Auto aus, wie Autos die Schengen-Außengrenze von Slowenien nach Kroatien und von Kroatien nach Slowenien überqueren. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass das Thema rund um Schengen und die EU im Mittelpunkt meiner Forschung stehen würden. Zuvor hatte ich den ganzen Tag das slowenische Dorf Bistrica ob Sotli zu Fuß erkundet und mich auf äußere Details, wie Infrastruktur, Verkehrsanbindung und die Dynamik der Bewohner konzentriert. Ich fühlte mich wohl im Dorf, als ich durch die Hauptstraße schlenderte. Außer zwei Restaurants, einem Café, einem Supermarkt und einer Bushaltestelle gab es nicht viel. Die Straßen wirkten leer, die Cafés leicht gefüllt, ab und zu fuhr ein Auto vorbei. Die Natur wirkte auf mich ruhig und idyllisch, der Ort klein und kompakt, die verlassenen Häuser ließen Bistrica hinter sich, fielen aber nicht aus dem Bild. Für mich passte hier alles gut zusammen, ruhig, abgeschieden, nicht ganz modern, nicht so viele Leute, unspektakulär, so wie man sich eben ein kleines Dorf auf dem Land vorstellt. Ich fühlte mich wie in einem der abgelegenen Orte in Österreich. Im Supermarkt fand ich hauptsächlich Lebensmittel aus Slowenien vor. Ich stellte mich der Dame an der Wursttheke auf Englisch vor, erklärte meine Absichten als Studentin, um ein paar Fragen stellen zu können, die mir bei meinem Thema weiterhelfen würden und bekam eine Antwort, auf Deutsch zurück. Ich fand heraus, dass sich die Slowenisch sprechenden Bewohner:innen von Bistrica mit dem benachbarten kroatischen Ort Kumrovec über den gleichen Dialekt verständigen, der sich aus beiden Sprachen entwickelt hat. Die Mehrsprachigkeit scheint also in Bistrica zum Alltag zu gehören. Auf meine Frage, ob viele Leute aus Kumrovec hier einkaufen würden, antwortete die Dame auf Deutsch: „Nein warum? In Kroatien ist alles billiger.“ Und auf die Frage, ob sie dann selbst oft nach Kroatien zum Einkaufen fahre, antwortete sie: „Nein, ich kaufe alles hier, was soll ich da? Ich habe alles, was ich brauche, hier.“ Dieser Widerspruch machte mich nachdenklich. Ich merkte, dass ich mit meinen Fragen auf eine ablehnende Haltung gestoßen war und bohrte nicht weiter nach. Das Gespräch endete mit einem leicht mulmigen Gefühl. Die Aussagen standen sich gegenüber. Was steckte dahinter, dass die Dame nicht kurz über die Grenze fuhr? Die Mitarbeiterin im slowenischen Supermarkt weiß zwar, dass es in Kroatien billiger ist, nimmt aber nicht den 1 km langen Weg auf sich, um ihre Lebensmittel für weniger Geld einzukaufen. Ich hatte das Gefühl, dass es dafür eine Erklärung geben müsse, die man aber nicht so einfach zwischen Tür und Angel erklären oder ansprechen könne. Das Verhältnis zwischen den beiden Dörfern war wohl komplizierter als es schien, und ich stieß auf die ersten unsichtbaren Barrieren, die die physische Grenze hier mit sich bringt. Von nun an wusste ich, dass ich für meine Forschung genauer zuhören, „zwischen den Zeilen lesen“, andere Fragen stellen musste, dass das Thema sensibel und persönlich war, und dass es für mich als Außenstehende schwierig werden könnte, an Informationen zu kommen. Vielleicht war es kein offenes Thema und ich hatte einen Nerv getroffen? Die Sprache verband zwar die beiden Dörfer miteinander, aber es gab wohl auch vieles, was sie voneinander trennte. 

Die unmittelbare Nähe zur kroatischen Grenze habe dazu geführt, so erzählte es mir der Bürgermeister von Bistrica, dass sich aus dem Kroatischen und dem Slowenischen ein Dialekt entwickelt habe. Mittlerweile dient er vor allem älteren Menschen zur Verständigung. Auch Serbokroatisch wird in Slowenien vor allem noch von älteren Menschen gesprochen. In Kroatien hingegen wird Slowenisch nur noch selten verstanden. Den Jüngeren sei der gemeinsame Dialekt nicht mehr vertraut, da sich mit der Grenze nach dem Zerfall Jugoslawiens auch die Beziehungen über die Grenze hinweg verändert hätten und es weniger Berührungspunkte gebe. Mit der politischen Grenze habe sich auch eine soziale, gesellschaftliche Grenze etabliert. Dem Sozialanthropologen Fredrik Barth zufolge sind diese Grenzen, die nicht natürlich vorgegeben sind, gesellschaftlich und flexibel. Die Abgrenzung nach außen formt die Einheit nach innen und damit die Identität (Barth 1969); die kulturelle Identität einer Gruppe orientiert sich an der Art und Weise ihrer Grenzziehung. Wie sieht das in Bistrica ob Sotli aus? 

Für den Bürgermeister des Dorfes zählt der alltägliche Austausch mit Familie, Nachbar:innen und Freunden. Im Gegensatz dazu steht der Zaun, der seit 2015 die kroatische von der slowenischen Seite trennt und die Landschaft zerschneidet. Vieles habe sich dadurch verändert, erzählt er uns. Allein die Optik des Zaunes störe ihn, er erinnere ihn an Zäune aus dem Zweiten Weltkrieg. Für ihn ist er ein Symbol für die Trennung oder Teilung zweier Gruppen; er steht für einen kontrollierten Grenzübertritt und die militärische Sicherung bestimmter Gebiete. An diesem Punkt wurde mir klar, dass allein die Existenz und die Bedeutung des Zaunes einen großen Teil zur Trennung der beiden Dörfer beitrugen. Der Zaun machte auf die Trennung aufmerksam und erinnerte täglich daran. Die Bahnverbindung war abgeschafft worden, und die Menschen brauchten nun ein Auto, um schnell über die Grenze zu kommen. Anders als noch zu Zeiten Jugoslawiens war die Grenze nicht mehr unsichtbar und durchlässig nun wurde entschieden, wer ein- und ausreisen durfte und wer nicht. Der Bürgermeister erzählte weiter: „Jetzt muss man immer seinen Pass dabeihaben, um auf die andere Seite zu kommen, das war früher nicht so; man konnte sich frei bewegen, doch heute trennt die beiden Orte eine Grenze.“ Man habe nun auf beiden Seiten eine andere Währung, die Preise seien unterschiedlich, der Lebensstandard habe sich unabhängig voneinander entwickelt.  

Dies wirkt sich auch auf Freundschaften und das Landschaftsbild aus. Im Gegensatz zu früher fahren viele nicht mehr zu Freunden über die Grenze. Denn dort, wo früher mal alles so war wie hier, wird ständig daran erinnert, dass die beiden Seiten nicht mehr zusammengehören oder in manchen Fällen nie zusammengehört haben. Der Bürgermeister will das ändern, und diese Barriere überwinden. Er selbst, so sagt er, habe viele alte Freunde in Kumrovec, und er wünsche sich, mit dem Nachbarort in gutem Kontakt zu stehen, gemeinsame Projekte zu fördern und ein gutes Miteinander zu pflegen. Als Beispiel nennt er das jährliche Musikfest am 1. Mai, zu dem die Bewohner:innen beider Orte ganz ohne Grenzkontrollen kommen können. Er träumt von gemeinsamen Gemeindefesten, einer Kooperation der Schulen auf beiden Seiten, er wünscht sich, die Apfelernte gemeinsam zu feiern oder auch mit Kumrovec über den regionalen Wein ins Gespräch zu kommen. Mit dem Bürgermeister von Kumrovec pflege er engen Kontakt, betont er. Das Leben des Bürgermeisters von Bistrica ist von seinen Erfahrungen aus Jugoslawien geprägt und seine häufig nostalgischen Erzählungen drehen sich vor allem um die schönen Seiten, von denen er heute noch schwärmen kann. Die junge postjugoslawische Generation kann diese Erfahrungen aufgrund der Grenze heute nicht mehr machen. Die politischen Veränderungen wirken sich auf das Soziale aus, auf die Sprache, den Dialekt, aber auch auf Freundschaften und die Identität, wie mir der Bürgermeister und ein junger Kollege erzählen. Die Sprache wird nicht mehr im gleichen Maße über die Grenze hinweg geteilt, und dazu kommt, dass viele junge Leute wegziehen und die Möglichkeit nutzen, woanders zu studieren.  

Ob das die Bewohner:innen auf der anderen Seite der Grenze auch so sehen, wollte ich in den Gesprächen, die ich über die Tage in dem kroatischen Dorf führte, genauer wissen. Es war Freitag, 16 Uhr, und ich beobachtete immer noch, wie Autos mit kroatischen Kennzeichen die Grenze von Slowenien in Richtung Kumrovec überqueren. Ich notierte alles in meinem kleinen Notizbuch und überquerte selbst die Grenze mit dem Auto. Kurz stand ich im Stau, der Grenzschutz wirkte entspannt. Es wurde gelacht und man kannte sich, das merkte ich daran, wie sich der Fahrer sich aus dem Autofenster lehnte und mit den Beamten scherzte. Für einen Moment vergaß ich, dass dies eine Grenze war, aber die Passkontrolle erinnerte mich wieder daran, dass ich nun das Land verließ. Es dauerte ca. 5 Minuten, bis sich die Währung von Euro auf Kuna änderte und ich mich auf kroatischem Gebiet wiederfand. Ich passierte die Passkontrolle und fuhr nach Kumrovec. In Kumrovec angekommen, stieg ich aus dem Auto und machte mich auf die Suche nach dem Zentrum. Die Straßen waren leer, ab und zu kam mir eine ältere Dame oder ein älterer Herr entgegen. Ich blieb vor einem vermeintlichen Museum stehen und bemerkte, dass dies wohl der Hauptplatz sein musste. Ich war ein wenig verwirrt. Dies sollte das größte Freilichtmuseum Kroatiens sein? Am Eingang merkte ich davon nichts, ich hatte den Eindruck, dass in den schmucken Bauernhäusern tatsächlich Menschen leben könnten. Mir fiel ein Café/Restaurant auf, in dem Leute saßen und sich unterhielten. Erst im Souvenirshop wurde mir bewusst, dass ich hier an der Kasse ein Eintrittsticket kaufen musste, wenn ich weiter ins Museumsdorf gehen wollte.  

Das Museum hatte zwei thematische Schwerpunkte: Zum einen beschäftigte es sich mit Josip Broz Tito: unter anderem wurde sein Geburtshaus erhalten und zugänglich gemacht. Zum anderen wurden den Besucher:innen original erhaltene Bauernhöfe, Häuser, Wohnungen, Gegenstände und Bräuche gezeigt. Um mehr über diesen Ort zu erfahren, nahm ich an einer Führung teil und hoffte, jemanden zu treffen, mit dem ich über mein Grenzthema sprechen konnte. In Kumrovec fiel es mir deutlich schwerer als in Bistrica, mich auf Englisch zu unterhalten. Die meisten Leute, die ich im Ort ansprach, würgten meine Fragen mit „no English“ ab. Aber dann fanden sich zum Glück doch noch Einige, die sich mit mir unterhalten wollten. Eine Dame mittleren Alters erzählte mir an der Tankstelle beiläufig, dass es zum selbstverständlichen Alltag gehöre, beim Grenzübertritt beide Währungen dabei zu haben. Viele pendelten beruflich zwischen Kroatien und Slowenien. Ich fragte sie, ob sie immer Euros zu Hause herumliegen habe und ob sie immer ihren Pass dabei habe, aber sie zuckte mit den Schultern und erklärte mir, dass sie nicht oft über die Grenze fahre. Ich bemühte mich, weitere Antworten auf meine Fragen zu bekommen und hätte fast übersehen, dass ich zwar durchaus Antworten bekam, aber nicht die, die ich mir erwartet hatte. Ich hatte auf Geschichten und Anekdoten gehofft, die das Thema rund um die Grenze ausleuchteten, aber mein Nachhaken hatte bis jetzt nicht zum Ziel geführt. Ich hatte unbewusst erwartet, dass Grenzerfahrungen ein offenes Gesprächsthema wären und musste feststellte, dass es dies in Kumrovec nicht der Fall war. Entweder wollten die Leute nicht mit mir über ihre Grenzerfahrungen sprechen. Oder waren sie einfach ein selbstverständlicher Teil des Alltags, der einfach dazugehört und nicht hinterfragt wird? Vielleicht lag es auch an mir und meinen Fragen, begann ich zu zweifeln. Ich nahm mir vor, meine Fragen bei der nächsten Begegnung anders und deutlicher zu formulieren.  

Die Umgebung von Kumrovec, nur wenig Schritte vom Hauptplatz entfernt, erschien mir ungewöhnlich verlassen. Ich schlenderte durch den Ort und setzte mich auf eine der vielen leeren Parkbänke. Insgesamt zählte ich mehr als 25 Parkbänke, eine erstaunlich große Zahl für diesen kleinen Ort. Auch Straßenlaternen gibt es hier en masse. Ein übergroßer Spielplatz und die zu einer angedeuteten Allee gepflanzten Bäume, gaben Kumrovec den Anschein von Weite. Gleichzeitig wirkte der Ort zugleich auf mich noch verlassener, als es der Hauptplatz vorhin ohnehin schon tat. Für mich war der Stimmungswechsel von einem Ort zum anderen noch nicht ganz mit dem Grenzübertritt verbunden. Auch in Kumrovec fand ich in Gesprächen heraus, dass hier, wie auch in Bistrica, die ältere Generation mit Jugoslawienerfahrung die Grenze weniger streng wahrnahm, Freundschaften über die Grenze pflegte, sich durch den gleichen Dialekt verstand und zur Arbeit nach Slowenien pendelten. Für diese Generation schien sich durch die Grenze nicht viel verändert zu haben. Auch ich hatte den Eindruck, dass man hier am Alten festhalten wollte. Ich erinnerte mich an die verlassene Gegend rund um Kumrovec und an die Architektur. In Gesprächen wirkte es auf mich immer noch so, dass dies ein Thema war, über das man in Kumrovec nicht unbedingt reden musste – zumindest nicht mit mir. Meistens endete das Gespräch an dem Punkt, an dem mir erklärt wurde, dass er oder sie nicht nach Slowenien fahren würde. Viele Autos mit kroatischen Kennzeichen kamen aus der Richtung der Grenze. Das müssen all die Menschen sein, die über die Grenze zur Arbeit fahren, dachte ich. Der Ort füllte sich ein wenig. Endlich fand ich jemanden, der bereit war, mit mir über das Leben an der Grenze zu sprechen. Der Mann, Mitte 30, ist vor einigen Jahren nach Kumrovec gezogen, um dort eine Apotheke zu eröffnen. Er erzählte mir, dass die Löhne in Kumrovec sehr niedrig seien und die Menschen in ärmeren Verhältnissen lebten als ein paar Meter weiter in Bistrica. Ich wollte wissen, woran er das festmacht, und er sagte: „Viele Leute aus Slowenien, aus Bistrica achten weniger nach dem Preis. Sie achten mehr auf die Qualität und ich sehe, dass es ihnen besser geht“. Das sei auch der Grund, warum ich mehr kroatische Autos aus Slowenien kommen sehe als umgekehrt. Die Hälfte der Bewohner:innen pendle nach Slowenien, weil dort die besseren Jobs seien, und sie erführen die Grenze als eine tägliche Normalität. Manche Lebensmittel, wie Mehl, seien in Kroatien oft billiger als in Slowenien, und so kämen die Bewohner:innen von Bistrica gerne nach Kumrovec, um einkaufen zu gehen. Dies stellt die ökonomische Grenze dar, die mit der physischen Grenze entstanden ist. Jetzt gibt es zusätzliche unsichtbare Barrieren (bürokratische, kulturelle…), die daran erinnern, dass man nicht mehr den gleichen Bedingungen ausgesetzt ist. Die Menschen in Kumrovec hoffen jedoch, dass der Beitritt zum Schengen-Raum und die Umstellung zum Euro den Lebensstandard langfristig verbessern würden, weil damit die Grenzkontrollen zu anderen Schengen-Ländern wegfallen und eine bessere Zusammenarbeiten gewährleistet werde.  

Was bedeutet die Grenze im Leben der Bewohner:innen von Bistrica und Kumrovec? Diese Frage kann ich nicht abschließend beantworten. Die Grenze im Alltag wird individuell erlebt, erfahren und wahrgenommen. Wie im Buch “The Border Multiple“ von Marie Sandberg, Dorte Jagetic Andersen und Martin Klatt beschreiben, kann Grenze, wie es auch beim Beispiel des Bürgermeisters von Bistrica der Fall war „Kommunikation“ oder „Austausch“ bedeuten. Oder sie kann, wie bei manchen Gesprächspartner: innen aus den Dörfern, die Bedeutung als „Ende der Welt“ annehmen. Für andere wiederum, stellt die Grenze einen Sehnsuchtsort dar, der mit Erinnerungen, Freundschaften und Heimat verbunden ist. Die Wahrnehmung und die Auswirkungen der Grenze auf den Alltag, die Art und Weise, wie die Grenze gelebt wird, sind unterschiedlich. Die gemeinsame Geschichte verbindet beide Orte auf vielfältige Weise durch geteilte Erinnerungen, Traditionen, Gewohnheiten, Sprache, Kultur, Kunst, Natur und Grenzen, auf die verschiedenste Art und Weise miteinander. Auch wenn die physische Grenze die offensichtliche Trennung zwischen den beiden Dörfern zeigt, existieren unsichtbare Grenzen, die das Leben in einer Grenzregion ebenso beeinflussen und gleichzeitig die Gesellschaften, die sie umfassen oder trennen, prägen. Ganz besonders deutlich wird dies an den gemeinsamen Erfahrungen der jeweiligen Altersgruppen, deren Leben, aber auch deren Verhältnis zur jeweils anderen Seite, bis heute massiv durch die Grenze bzw. durch die frühere Nichtexistenz der Grenze geprägt ist. Ebenso wird durch die ein- und ausschließende Funktion der Grenze sichtbar, wie sich in Bistrica ob Sotli und in Kumrovec Abgrenzung durch Zugehörigkeit und Nichtzugehörigkeit verfestigt, und wie die trennende Grenze eine Spannung zwischen beiden Seiten generiert, die ohne sie gar nicht vorhanden wäre.